Nächstenliebe reloaded | 31.05.2026
Shownotes
Evangelische Freikirchliche Gemeinde TheRock Christuskirche Riensbergstraße 43 13599 Berlin (Spandau-Haselhorst)
Gottesdienst: 15:00 Uhr (erster Sonntag im Monat: 10:30 Uhr)
Homepage: weil-gott-dich-liebt
Wenn du noch nicht genau weißt, ob du noch religiös oder schon gläubig bist, dann ist das hier deine Playlist: Das Evangelium erklärt
Der HERR segne dich. Erfahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden.
AMEN
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00:00:12: Wir sind im Bibelleseplan und möchte noch mal sagen, wer da gerne einsteigen möchte das geht.
00:00:40: Man kann da einfach mitten rein noch dazukommen.
00:00:43: wir lesen das neue Testament.
00:00:44: für alle die nicht selber lesen wollen Wir kriegen es vorgelesen.
00:00:48: Wer Fragen hat, wir haben sogar einen Chatbot wo man sich fragen, die man beantwortet bekommt.
00:00:55: also einfach sich trauen da noch mit zu machen wenn ihr das wollt.
00:01:00: Der Bibeltext der sich aus dem Bibelleseplan heraus ergibt für heute Sonntag Das ist einer der bekanntesten Texte die es überhaupt in der Bibel gibt dass sogenannte Gleichnis von beim herzigen Samariter.
00:01:15: Schauen wir uns mal an, worum es dabei geht.
00:01:18: Lukas Kapitel Zehn Vers Fünfundzwanzig da heißt das und siehe ein Gesetzeslehrer stand auf und versuchte ihn und sprach Lehrer was muss ich getan haben um ewiges Leben zu erben?
00:01:35: Bei dem Text sind erstmal zwei Dinge interessant.
00:01:38: erstens der Gesetzeslehre der hier aufsteht also eine Theologe der möchte Jesus versuchen.
00:01:45: Also er stellt die Frage nicht, weil er von Jesus lernen möchte.
00:01:49: Sondern der möchte ihn auf die Probe stellen.
00:01:52: Zweiter Punkt?
00:01:54: Es geht dem Mann hier um das ewige Leben also es geht um das Leben nach dem Tod Das was man von Gott nach dem tot bekommt.
00:02:03: deswegen steht hier das Wort Erben.
00:02:06: ja dass ewige leben Erben Nicht als etwas was ich heute schon habe sondern auf das was es zukünftig noch gibt Die Frage von dem Gesetzeslehrer nochmal wiederholt mit meinen eigenen Worten, Lehrer.
00:02:19: Wie muss ich leben um ganz sicher nach dem Tod?
00:02:24: Mancher einer würde sagen in den Himmel zu kommen oder eben ewiges Leben zu bekommen.
00:02:30: und es ist spannend wie Jesus hier antwortet.
00:02:33: er stellt nämlich eine Gegenfrage.
00:02:35: das können wir von ihm lernen.
00:02:36: immer wenn man so eine frage kriegt.
00:02:39: manchmal ist es ganz ganz sinnvoll zurückzufragen vers.
00:02:43: Er aber sprach zu ihm, was steht in dem Gesetz geschrieben?
00:02:48: Wie liest du?
00:02:50: Ich mag das.
00:02:50: Wenn der Herr Jesus Leute fragt, warum, da steht eigentlich in der Bibel diese Erwartungshaltung von dem Herrn Jesus.
00:02:55: Ihr kennt euch doch alle in der Bible aus.
00:02:57: oder ist auch gar keine Frage ihr überhauptet Gott gläubig zu sein.
00:03:00: Das gehört schon irgendwie dazu.
00:03:02: also total spannend.
00:03:03: hier verweist Jesus den Gesetzeslehrer auf das Gesetz aufs alte Testament und er möchte nicht Das Zitat von irgendeinem Rabbi, was irgendeinen anderer Lehrer mal gesagt hat.
00:03:19: Sondern er will tatsächlich eine Schriftstelle.
00:03:21: Was liest du?
00:03:24: Und es ist toll!
00:03:24: Weil hier wird der Versuche auf die Probe gestellt.
00:03:29: Spannend wie er antwortet, Vers siebenundzwanzig.
00:03:31: Er aber antwortete und sprach Du sollst den Herrn Deinen Gott lieben aus Deiner ganzen Herzen und mit Deiner Ganzen Seele und mit deiner Ganze Kraft und mit deinem Ganzen Verstand und Deine Nächsten wie Dich selbst.
00:03:47: Und an der Stelle kann man nur sagen, ja!
00:03:50: Also muss man wirklich sagen sehr gut Der Mann hat Ahnung.
00:03:54: Er zitiert eine Mischung aus Fünftemose sechs vers fünf und Drittemose neunzehn vers achtzehn Gott lieben und Seinen nächsten Lieben Wie sich selbst.
00:04:06: also die Hingabe an Gott und Liebe zu den Mitmenschen Das ist im Kern gelebter Glaube.
00:04:17: Also das ist wirklich so!
00:04:19: Die Antwort ist richtig soll Gott lieben mit meinem ganzen Herzen, meiner ganzen Seele, meine ganze Kraft, mit meinem Ganzen Verstand also mit meinem ganz sein.
00:04:33: und ich soll den nächsten Lieben wie mich selbst.
00:04:39: Und das ist irgendwie auch logisch, weil wenn ich erst mal denke, ich soll Gott lieben.
00:04:43: Ja gut!
00:04:44: Dann halt auch die Menschen, die gottwichtig sind.
00:04:47: Ist ja irgendwie logisch.
00:04:48: Ich muss, wenn ich etwas mag und jemanden mag, auch mögen was der mag.
00:04:53: Das ist bei Gott einfach immer Menschen.
00:04:56: Achtung!
00:04:57: Ihr Gesetzeslehre hier ist kein Freund von Jesus und noch weniger ist er sein Jünger.
00:05:06: Trotzdem hat er so viel Durchblick dass Jesus jetzt formuliert, Vers.
00:05:11: eightundzwanzig.
00:05:12: Er sprach aber zu ihm.
00:05:14: Du hast recht geantwortet Cool oder?
00:05:21: To this und du wirst leben.
00:05:25: Und jetzt wird die Sache richtig spannend.
00:05:27: Also ich empfinde die Antwort als spannend Two these und you wirst Leben.
00:05:33: Weiß nicht ob es euch beim Bibel lesen auch manchmal so geht.
00:05:35: Jesus antwortet anders als wir das echt protestantisch vielleicht erwartet hätten.
00:05:43: Ich hätte jedenfalls auf die Frage, was muss ich tun damit ich ewiges Leben erbe?
00:05:49: Ich hätte womöglich die Apostelgeschichte genommen so da gibt es jemanden der so eine frage stellt ein kerkermeister und ich hätte apostel geschichte sechzehn vers einunddreißig oder dreißig und einunddreizig zitiert.
00:06:02: Da heißt das und eher dass ist ja kerkemeister.
00:06:05: in filipi Führte sie heraus und sprach ihr Herrn, was muss ich tun, dass ich gerettet werde?
00:06:11: Das ist eigentlich die gleiche Frage.
00:06:13: Und die Antwort lautet nicht to do's and to this und handle ebenso ja sondern die Antwort lautete Sie aber sprachen Glaube an den Herrn Jesus und du wirst gerettelt werden!
00:06:25: Du und dein Haus.
00:06:27: Ist das nicht die richtige Antwort?
00:06:28: wenn jemand fragt was muss sich tun um geredet zu werden wie kann der Herr Jesus sagen du sollst Gott lieben und deinen Nächsten will dich selbst?
00:06:36: Das ist doch die richtige Antwort.
00:06:39: Gerettet wird man durch Glauben, ewiges Leben bekommt man durchglauben und zwar glauben ohne Werke.
00:06:50: Wie kriegen wir das überein?
00:06:51: Und die Antwort ist gar nicht so schwer!
00:06:54: Wir tun uns einfach immer wieder einen Gefallen wenn wir bei dem Thema Glaube und Werke den Jakobus Brief lesen weil der das ganze Thema wie Glaube sich verhält zu zu werken schön auf den Punkt bringt.
00:07:09: Es ist nämlich richtig.
00:07:10: Ich kann mir durch gute Werke das ewige Leben nicht erarbeiten, völlig korrekt.
00:07:16: auf der anderen Seite wenn du sagst ich glaube Gott und eigentlich ist mir Gott egal und es mir auch egal was Gott wichtig ist dann glaubst du halt nicht, du vertraust nicht.
00:07:26: Vertrauen kann man sehen.
00:07:28: Und so schreibt Jakobus in Kapitel zwei fast zwanzig Willst Du aber erkennen Du eitler Mensch dass der Glaube ohne die Werke nutzlos ist.
00:07:41: Ist nicht Abraham unser Vater aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak seinen Sohn auf den Opferalltag legte?
00:07:49: Du siehst das der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und der Glauber aus den Werken vollendet wurde.
00:07:59: Glaube heißt Vertrauen.
00:08:01: Glauber als Vertrauen in Gott wird vollendit, wird überhaupt erst richtig Vertrauen, wenn es da auch Werke gibt.
00:08:12: Es reicht nicht sich hinzustellen und nur zu sagen ja ich glaube auch irgendwie Glaube ist dann echt Wenn man ihn sehen kann wenn das konkrete werke gibt.
00:08:23: Achtung diese werke sind Frucht der Gnade.
00:08:26: also Ich bekehre mich zu Gott.
00:08:28: ich fange an gott zu lieben.
00:08:30: ich bekomme von ihm ein neues Leben geschenkt seinen geist geschenk er wirkt in mir.
00:08:36: Und jetzt kommen Weil Gott all das in meinem Leben getan hat, weil da wirklich eine Beziehung zu Jesus ist.
00:08:42: Und Johannes XV die Sachen mit dem Weinstock, da ist ne Beziehungen zum Weinstock!
00:08:46: Ich bin wie so ein Reber am Weinstock und weil ich an Jesus dran hänge kommt jetzt die Frucht nicht ohne dass ich da einen Ja dazu finde aber nicht aus meiner Kraft versteht ihr?
00:08:58: Es ist das was Gott in mir schafft und deswegen ist ein Lippenbekenntnis nie genug.
00:09:06: Wer behauptet, ich vertraue Gott, der tut das nicht nur durch Worte sondern ganz stark durch Taten.
00:09:15: Und wenn jetzt mein Lebensstil, meine Taten diese Behauptung, ich vertaue Gott Wenn mein Lebensstill diesen Glauben durchstreicht dann ist da halt kein Glaube.
00:09:26: Dann ist da so ein Anfang vielleicht und so einen Wunsch eine Sehnsucht.
00:09:31: Ja, wenn jemand sagt ja aber ich gehe doch in Gottesdienst.
00:09:33: Ich bin noch irgendwie getauft.
00:09:35: Ich lese auch in der Bibel.
00:09:36: Aber das ist noch nicht das worauf es ankommt.
00:09:40: Es kommt auf die Frage an bist du in dieser Beziehung zu dem Herrn Jesus und prägt dich diese Beziehungen?
00:09:45: Vertraust Du wirklich ihm oder hast Du da immer noch so Dein eigenes Ding am Laufen und Du weißt gar nicht so genau wo Du hingehörst.
00:09:52: Ein bisschen Christ und ein bisschen Heide je nachdem wie sie es gerade anbietet Da, wo wirkliches geistliches Leben entstanden ist.
00:10:00: Wo Gott in uns etwas Neues gemacht hat.
00:10:02: an der Stelle ist das Wollen da?
00:10:05: Ist es Wirken da?
00:10:06: Es ist das Vollbringen da?
00:10:08: Da fängt einfach Etwas Neues sichtbar an und das hat damit zu tun Jakobus zwei für sechsundzwanzig.
00:10:15: Denn wie der Leib ohne Geist Tod ist so ist auch der Glaube ohne Werketod.
00:10:20: Wenn wir sterben dann verlässt der Geist den Körper.
00:10:24: Wenn es der Körper wirklich tot und genauso ist, dass wenn er in Glaube keine Werke hat.
00:10:28: Dann ist ja auch nur eine Hülle aber da ist kein Leben drin.
00:10:32: Lebendiger Glaube hat gute Werke.
00:10:35: Hat er die nicht?
00:10:36: Denn das war Tod!
00:10:38: Jetzt gehen wir zurück zu der Frage.
00:10:42: Der Gesetzeslehrer will wissen was muss ich tun?
00:10:45: Leg ins alte Testament Und dann dieses To-Dies und Du wirst leben.
00:10:50: Frage wie antwortet jetzt der Gesetzeslehrer?
00:10:52: Er will ja immerhin Jesus versuchen, bislang hat das noch nicht so richtig funktioniert.
00:10:58: Was antwortete er auf?
00:11:00: two days und du wirst leben?
00:11:02: Vers.
00:11:02: neunundzwanzig Lukas Zehn in dem er aber sich selbst rechtfertigen wollte sprach er zu Jesus Und wer ist mein Nächster?
00:11:12: Ach schade oder?
00:11:14: Einfach eben war... Hat er noch alles richtig beantwortet?
00:11:18: und jetzt kommt Sohn Schmarrn Und wer ist mein Nächster?
00:11:22: Das klingt harmlos, aber Lukas macht deutlich dass er das sagt weil er sich selbst rechtfertigen wollte.
00:11:30: Also wir dürfen davon ausgehen dass wir es hier mit so einem typischen Frommen zu tun haben der eben einfach mal nicht alle Menschen in die Rubrik Nächste einsortiert.
00:11:41: Für ihn gab's wahrscheinlich eine Rubrik Nexter da dürften Juden drin gewesen sein vielleicht auch nicht alle und dann gab's den breiten Rest Die eine Rubrik, da muss man schon helfen.
00:11:53: Da gilt auch Dritte Mose, Ninzehn-Achzehn.
00:11:55: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
00:11:57: und für die wahrscheinlich deutlich größere Gruppe, ja?
00:12:00: Für die das nicht gilt, ja, geht es halt nicht.
00:12:03: So wenn der Gesetzeslehrer hier antwortet dann will er eine Sache sicherstellen Er möchte sicherstellen, dass Gott den Begriff Nächster genauso füllt wie er das tut.
00:12:14: Wer ist mein Nächste?
00:12:15: Das in seinem Kopf wer sein Nächter ist?
00:12:17: und jetzt möchte ja eigentlich von dem Herrn Jesus hören Ja du füllst diese Rubrik richtig.
00:12:24: Alleine dadurch, dass er die Frage stellt wird deutlich, dass es für ihn Menschen gibt, die keine Nächsten sind also Menschen, die man nicht lieben muss.
00:12:35: Und das Coole bei Jesus ist so was macht der nicht mit?
00:12:39: überhaupt nicht.
00:12:40: Also Liebe aus Gottes Perspektive ist immer grenzenlos, ist immer inklusiv.
00:12:49: Gott will jeden!
00:12:50: Da heißt es in Lukas Zehn vers Dreißig.
00:12:53: Jesus aber nahm das Wort und sprach ein Mensch gegen von Jerusalem nach Herichu hinab und viel unter Räuber die ihn auch auszogen und ihm Schläge versetzten und weggingen und in Halbtod liegen ließen.
00:13:06: Das heißt, hier beginnt das eigentliche Gleichnis und Jesu spricht dieses Gleichnis damit am Ende klar wird.
00:13:12: Dieses Hier sind die guten Nächsten und das sind die schlechten Nächste.
00:13:16: Das sind die um die ich mich kümmern muss und dass sind die, die ich halbt tot auf der Straße liegen lassen darf.
00:13:21: Diese Einteilung gibt es nicht.
00:13:23: dafür ist dieses Gleichness was jetzt kommt.
00:13:26: Und es beginnt damit ein reisender Von Jerusalem nach Jericho, knapp dreißig Kilometer Strecke wird irgendwann in der Mitte von Räubern überfallen.
00:13:37: Wird ausgeraubt, wird halbtod geschlagen.
00:13:40: Und jetzt kommen Leute vorbei.
00:13:42: das einunddreißig.
00:13:43: zufällig aber ging einen Priester jenen Weg hinab und als er ihn sah ginge an der entgegensetzten Seite vorüber.
00:13:51: Das ist jetzt der erste der helfen könnte.
00:13:54: Ja die lassen ihn halbtot liegen.
00:13:55: und jetzt kommt ein Priester.
00:13:58: Was macht er?
00:13:59: Er sieht den Mann, der da liegt.
00:14:02: Der um sein Leben ringt und er geht ohne zu helfen auf der entgegengesetzten Seite des Weges vorüber.
00:14:11: Warum?
00:14:12: Wissen wir nicht!
00:14:14: Aber wir wissen, er sieht ihn und will nicht helfen.
00:14:17: Er trifft die Entscheidung... Wechselt die Straßenseite, so wie ich das machen würde.
00:14:21: Wenn mir irgendeine Nacht eine Gang entgegenkommt, dann gehe ich auch manchmal auf die andere Seite und sage mir, das muss ich jetzt nicht provozieren.
00:14:29: Nur hier ist es keine Gang.
00:14:30: Hier ist es jemand der meine Hilfe gebraucht hätte.
00:14:33: Das war der Priester.
00:14:34: Vielleicht hatte er Angst, dass er sagt, wenn ich den jetzt hier mich darum kümmere ... Ich habe im Tempel so viel Wichtigeres zu tun.
00:14:42: Vers.
00:14:43: thirty-two ebenso aber kam ein Levit, der an den Ort gelangte Was macht er?
00:14:51: Und ging an der entgegengesetzten Seite vorüber.
00:14:54: Ein Levit ist jetzt kein Priester, das ist ein Angestellter im Tempel, dass es also nicht jemand der Opfer darbringt aber der sich so um die ganzen im Tempel anfallenden praktischen Aufgaben kümmerte.
00:15:08: So jemand kommt sieht den Mann und macht genau das gleiche wie der Priester weiter Richtung Jerusalem.
00:15:18: Entgegengesetzte Seite Los nicht hinschauen, am besten noch so tun als ob man es nicht gesehen hätte.
00:15:25: Und wieder weg!
00:15:27: Lasst uns an dieser Stelle kurz innehalten und ich möchte gar nicht... Ich habe euch Zettel ausgeteilt.
00:15:34: Ich möchte gerne dass wir kurz überlegen was kann Menschen dazu bringen in einer Situation wo eigentlich völlig klar ist hier ist jemand der meine Hilfe braucht?
00:15:47: Ich bin jemand der jetzt helfen könnte.
00:15:51: Ich habe also, ich sehe die Not.
00:15:53: Ich hab die Ressourcen aber ich schaue bewusst weg und ich möchte euch bitten dass ihr einfach mal zwei Minuten euch Zeit nehmt und diese verschiedenen Möglichkeiten die hier auf dem Zettel dargestellt sind was Menschen davon abhalten kann anderen zu helfen das ihr das einfach mal durchgeht für euch und notiert euch doch mal im Kopf Ein oder zwei Punkte, wo ihr sagt das könnte auf mich zutreffen.
00:16:25: Oder vielleicht, wo er sagt Das habe ich schon mal erlebt.
00:16:28: an genau so einer stelle hab ich schon Mal so reagiert okay geht mal einfach lesst das mein ruhe durch und notiert euch im kopf.
00:16:35: Wo könnte euch?
00:16:37: Genau dass davon abhalten anderen zu helfen.
00:16:44: ok hat jeder was Jetzt einfach mal den nachbarn links und rechts kurz zusammen gehen.
00:16:52: Ganz kleiner Austausch.
00:16:53: Einfach mal ganz kurz, was hat mich angesprochen?
00:16:56: Und dann ganz kurz füreinander beten!
00:16:59: Also einfach mal wo hat mich das Ding gepackt?
00:17:01: Ganz kurz sagen und dann füreinander beten.
00:17:05: Ja, einfach links und rechts.
00:17:08: Vielen Dank dass ihr euch darauf eingelassen habt.
00:17:11: es ging mir darum euch Diese Situation, die wir da im Gleichnis geschildert bekommen, wo Leute eine offensichtliche Not übersehen, dass wir nicht denken das könnte uns nie passieren.
00:17:23: Darum ging es mir.
00:17:25: Was wir nicht denken, ok so lange ich nicht auf dem Weg nach Hause im Busch jemanden sehe der halbt tot ist und den ich dann ins Krankenhaus fahren soll gilt das nicht für mich.
00:17:33: Es gibt an anderer Stelle ganz subtile Methoden für sich selber zu entscheiden.
00:17:38: hier will ich nicht helfen und das wollte euch ein klein bisschen vor Augen führen.
00:17:42: wenn ihr wollt denkt da gerne zuhause noch ein bisschen weiter drüber nach.
00:17:47: was wir in unserem Gleichnis haben ist an dieser stelle jetzt der ultimative Plott Twist der nur für uns nicht mehr so dramatisch rüber kommt, weil wir die Geschichte schon eine Myriare de Mal gehört haben und sie in jeder Kinderbibel vorkommt.
00:18:02: Aber es geht weiter mit Lukas Zehn vers Dreißig.
00:18:06: Eben hatten wir einen Priester, eben hatten wir den Leviten – jetzt heißt das aber ein Samaritana, der auf der Reise war, kam zu ihm hin und als er ihn sah wurde er innerlich bewegt.
00:18:17: Jetzt muss man wissen, die Samarita und die Juden, das waren jetzt nicht unbedingt so ein Best Friends sondern das ist einfach frech, ein Samaritana als Hauptperson in einem Gleichnis.
00:18:28: Das muss für diesen Gesetzeslehrer der absolute Schock gewesen sein.
00:18:33: Ja jemand, der in seinen Augen eher unrein war mit dem man eher nicht so... Mit dem werden wir nicht in Urlaub gefahren okay?
00:18:40: Das wäre jemand gewesen den hätte man eher so ein bisschen gemieden.
00:18:44: ja wenn mal was mit ihm geschäftlich zu tun haben muss, war schon okay.
00:18:49: Aber im Großen und Ganzen, den wollte man nicht als Schwiegersohnen, den wollten wir nicht als Partner im Geschäft ... Den wollte man einfach nicht!
00:18:55: Da wollte man keine Gemeinschaft.
00:18:57: Und genau der kommt jetzt... Der sieht nicht nur hin, die anderen haben ja auch hingeschaut, sind aber dann auf die andere Straßenseite gegangen, der schaut hin und wird innerlich bewegt.
00:19:09: Genau das ist die Quintessenz von Nexter sein.
00:19:14: Das heißt Ich bin dann nächster, wenn ich bereit bin mich von der Not eines anderen innerlich berühren zu lassen.
00:19:22: Und wenn ich anfange darüber nachzudenken wie kann ich dem helfen?
00:19:27: Wenn du dir aus dieser Predigt nur eine Sache mitnehmen willst, dann bitte die!
00:19:32: Nächsten Liebe beginnt da wo ich mich berühren lasse von der note eines andern.
00:19:39: und was jetzt kommt das ist ne Gegenstandselektion in Sachen nächsten liebe.
00:19:43: fass vierunddreißig Und er trat hinzu und verband seine Wunden, und goss Öl-und Wein darauf.
00:19:52: Er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihnen eine Herrberge und Drucksorge für ihn.
00:19:57: Es sind sechs Dinge die der Samaritana tut.
00:20:00: Erstens er geht überhaupt erst mal hin.
00:20:04: Die anderen haben hingeschauten und sind weggegangen.
00:20:06: Zweitens verbindet er dann die Wunden.
00:20:08: Er reinigt und desinfiziert die Wunten mit Öl und Wein.
00:20:12: Er setzt den Verletzten auf sein eigenen Tier.
00:20:15: Vermutlich musste er von da an zu Fuß gehen.
00:20:18: und er bringt ihn fünftens zu einem Gasthaus, und kümmert sich dort auch noch um ihn.
00:20:25: Und noch nicht mal – da sind wir fertig!
00:20:27: Vers Fünfunddreißig heißt es «Und am folgenden Morgen zog er zwei den Nahrer heraus und gab sie dem Wirt und Sprach, trage Sorge für ihn und was du noch dazu verwenden wirst werde ich dir bezahlen wenn ich zurückkomme.».
00:20:41: Also der Samaritan bringt den Verletzten nicht einfach nur in eine Herrberge, um dann schnell wieder zu verschwinden.
00:20:48: Sondern er bleibt über Nacht, kümmert sich um diesen fremden Juden.
00:20:53: Er bezahlt den Wirt der Herrbergen im Voraus sogar schon, dass der sich auch noch weiter um ihn kümmerte wenn er selber schon abgereist ist.
00:21:02: Er übernimmt die Kosten für die Krankenpflege.
00:21:06: dieses und was du noch dazu verwenden wirst werde ich dir bezahlen wenn ich zurück komme.
00:21:12: Diese Betonung hierauf werde ich dir bezahlen.
00:21:16: Der Samariter weiß, dass der Mensch den er da gefunden hat, der kann nicht selber zahlen.
00:21:22: Er hat ja nichts mehr!
00:21:23: Der ist ja ausgeraubt worden und damit wird sich beziehlich der Kosten die noch anfallen könnten... Weiß man bei so einer Pflege nicht wie lange das genau dauert?
00:21:33: Dass der sich keine Sorgen macht.
00:21:35: deswegen sagt er das hier hey wenn dann noch was ist?
00:21:38: du kennst mich komm wieder schreib's auf meine Rechnung.
00:21:43: Und hier werden drei Dinge für Nächstenliebe deutlich.
00:21:47: Erstens, das hatten wir schon.
00:21:48: Nächste Liebe beginnt da wo ich mich innerlich von der Not eines Menschen bewegen lasse.
00:21:55: Zweitens, Liebe wird aktiv.
00:22:00: Liebe wird in dem Betroffenheit zu Hilfe wird.
00:22:09: im Rahmen meiner Möglichkeiten leiste Ich handfeste Hilfe Und das bedeutet drittens, Nächstenliebe ist kostspielig.
00:22:21: Nächste Liebe kostet mich etwas von meiner Zeit, von meiner Terminplanung, von meinem Komfort.
00:22:28: Nextenliebe kostet womöglich mein Geld und wenn ich das so sage muss ich ein kleines Achtungen sagen.
00:22:34: Achtung weil wir haben Grenzen!
00:22:37: Wir sind nicht für alles zuständig okay?
00:22:42: Der Samaritana bringt den Überfallenden auch hier zu einem Wirt um ihn da unterzubringen.
00:22:48: Du kannst nur das geben, was du
00:22:49: hast.".
00:22:50: Ich sage das deshalb weil ich möchte niemandem durch diesen Text in die Selbstausbeutung hineintreiben.
00:22:56: Ja also ich meine jetzt die, die eh schon immer helfen wollen und eh schon zu viel tun.
00:23:01: ja fühlt euch jetzt mal an dieser Stelle nicht angesprochen.
00:23:04: nichtsdestotrotz!
00:23:07: Das Gleichnis vom herzigen Samariter ist die Antwort auf die Frage wer ist mein Nächster?
00:23:14: Das ist ja die Frage.
00:23:16: Was muss ich tun?
00:23:17: Kein Problem, hast du selber gerade gesagt.
00:23:19: Sollst Gott lieben deinen nächsten Lieben wie dich selbst.
00:23:21: macht das alles gut.
00:23:22: Ja wer ist denn mein Nächster?
00:23:27: Was meinst Du?
00:23:28: Wer von diesen Dreien der nächste dessen gewesen ist, der unter die Räuber gefallen war?
00:23:34: und jetzt müsst ihr ganz genau lesen.
00:23:36: In gewisser Weise antwortet hier Jesus gar nicht auf die Frage des Gesetzes gelehrten.
00:23:42: Der fragt ja wer ist mein nächster?
00:23:45: Und Jesus fragt, wer von diesen Dreien ist der Nächste dessen gewesen, der unter die Räuber gefallen ist?
00:23:53: Merkt ihr den Unterschied?
00:23:55: Der Gesetzesgelehrte hätte gerne Definition.
00:24:00: Wer ist mein Nächster und wer ist es nicht?
00:24:05: Um wen muss ich mich kümmern und um wen nicht?
00:24:10: Wer verdient meine Aufmerksamkeit?
00:24:14: An wem darf ich, wenn er halbtod am Straßenrand liegt vorbeigehen und bei wem muss ich stehen bleiben und mich um ihn kümmern damit ich ewiges Leben finde?
00:24:26: Und jetzt kommt Jesus und lässt sich auf dieses ganze Gedankenspiel überhaupt nicht ein.
00:24:35: Er stellt ihm diesen Gedankengang die ganze Frage eigentlich auf den Kopf.
00:24:43: Es geht nicht darum die Menschheit in Nächste und Nicht-Nächste, die denen man helfen muss.
00:24:51: Und die, denen man nicht helfen muss einzuteilen.
00:24:54: Vielmehr geht es darum, Liebe zu leben!
00:24:56: Und Liebe fragt nicht, wer ist mein Nächster?
00:25:00: Sondern Liebe fragts, wem kann ich Nächter
00:25:05: sein?!
00:25:06: Versteht ihr den Unterschied?
00:25:07: Die Frage... Manchmal sind Fragen, die Leute stellen einfach falsch, müsst ihr mal drauf achten.
00:25:12: Manchmal fragen einfach falsch.
00:25:14: Und hier ist das so ein Beispiel.
00:25:16: Es geht nicht um die Frage, wer ist mein Nächster.
00:25:18: Es geht um die frage wem kann ich mit meinen Möglichkeiten nächster sein?
00:25:22: Achtung es geht um Hilfe aus Liebe!
00:25:25: Es geht nie darum dass ich mich profilieren will, es geht nicht darum das ich ein Helferkomplex auslebe... ...es geht nicht darum dass sich die Probleme anderer lösen will weil ich mir in meine eigenen Probleme nicht ran traue.
00:25:34: Das ist alles nicht der Punkt.
00:25:37: Hier geht es um die frag wie soll ich Menschen begegnen?
00:25:44: und die Antwort ist Begegnende ihnen so wie Gott Menschen begegnet.
00:25:49: Und bei Gottes ist eben so, Gott unterteilt die Menschheit auch nicht in.
00:25:53: Die sind es würdig, dass sie gerettet werden und die sind's halt nicht.
00:25:59: Ja um die will ich mich kümmern für die gehe ich ans Kreuz und für die halt nicht.
00:26:04: Also Jesus macht hier etwas ganz Spannendes.
00:26:08: Er zeigt uns den Charakter Gottes.
00:26:11: Gottes.
00:26:12: kein Gott der fragt wer ist mein nächster sondern Gott handelt unparteiisch als Rettergott, der allen Menschen am Kreuz zum Nächsten wird und für alle am Kreutz stirbt um wenn möglich alle zu retten.
00:26:27: Und deswegen dürfen wir auch nicht anders ticken.
00:26:29: an dieser Stelle Titus zwei Vers elf denn die Gnade Gottes ist erschienen heilbringend allen Menschen.
00:26:38: oder Johannes drei vers Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab damit jeder der an ihn glaubt nicht verloren geht sondern ewiges Leben hat.
00:26:54: Und so endet dieses Gleichnis dann, Lukas X. Verse thirty-six und siebenunddreißig mit den Worten.
00:27:19: Was meinst du?
00:27:20: Wer von diesen Dreien der Nächste dessen gewesen ist, der unter die Räuber gefallen war?
00:27:27: Nur so verkompliziert die Frage!
00:27:31: Er aber sprach, der die Barmherzigkeit an ihm übte.
00:27:35: Jesus aber spracht zu ihm, geh hin und handle du
00:27:39: ebenso.".
00:27:40: Wieder ist der Gesetzesgelehrte, wenn es um die Antwort geht völlig korrekt.
00:27:45: Er bringt zwar das Wort Samaritana nicht über seine Lippen aber er ist völlig klar wer gemeint ist, der die Barmherzigkeit an ihm übte.
00:27:56: und was antwortet Jesus?
00:27:57: Geh hin und handle ebenso!
00:27:59: Nimm dir den Samaritaner zum Vorbild.
00:28:02: nimm dir denn zum vorbild den du in deinem Herzen verachtest und der dir in dem Gleichnis vorgemacht hat was es heißt über nationale Grenzen und Vorurteile hinweg, beim Herzlichkeit zu üben.
00:28:15: Vergessen wir an der Stelle bitte nicht die Eingangsfrage, wäre was muss ich tun?
00:28:21: Beziehungsweise was muss sich getan haben um ewiges Leben zu erben?
00:28:25: Antwort!
00:28:26: Liebe Gott und liebe Deine Mitmenschen Und bei Deinem Mitmensche macht bitte keine Unterschiede.
00:28:33: Frage nicht wer ist mein Nächster sondern schau wo Gott dich Gebrauchem möchte.
00:28:39: Wo kannst du nexter sein?
00:28:42: Wo hast Du die Ressourcen, um anderen zum Segen zu werden?
00:28:47: und wo gibt es in deinem Leben vielleicht so eine Barriere?
00:28:50: Eine konkrete Barrierei im Kopf oder im Herzen wie Du mit Gottes Hilfe überwinden darfst.
00:28:58: Überwinden, um Menschen so zu lieben, wie Du selber von Gott geliebt bist.
00:29:14: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:29:17: Alle Informationen zu unserer Gemeinde finden Sie im Internet auf www.weil-gott-dich-liebt.de.
00:29:28: Wir wünschen Ihnen Gottes reichen Segen!
00:29:32: Bis zum nächsten Mal!
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