Wem gehört dein Leben? | 21.06.2026
Shownotes
Evangelische Freikirchliche Gemeinde TheRock Christuskirche Riensbergstraße 43 13599 Berlin (Spandau-Haselhorst)
Gottesdienst: 15:00 Uhr (erster Sonntag im Monat: 10:30 Uhr)
Homepage: weil-gott-dich-liebt
Wenn du noch nicht genau weißt, ob du noch religiös oder schon gläubig bist, dann ist das hier deine Playlist: Das Evangelium erklärt
Der HERR segne dich. Erfahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden.
AMEN
Transkript anzeigen
00:00:12: Sie hören den Predigt-Podcast der evangelisch Freikirchlichen Gemeinde The Rock Christuskirche aus Berlin Spandau.
00:00:49: damit sie ihn der Obrigkeit und der Macht des Stadtheiters überliefern könnten.
00:00:55: Und sie fragten ihnen und sagten, Lehrer wir wissen dass du rechtredest und lährst und die Person nicht ansiehst sondern den Weg Gottes in Wahrheit lärst.
00:01:06: Bist es uns erlaubt dem Kaiser Steuern zu geben oder nicht?
00:01:11: Aber er nahm ihre Acklist wahr und sprach zu ihm Zeig mir einen Dinar.
00:01:18: Wessenbild und Aufschrift hat er Sie aber antuteten und sprachen des Kaisers.
00:01:26: Er besprach zu ihnen, gebt daher dem Kaiser was das Kaiseres ist – und Gott!
00:01:31: Was Gottes ist.
00:01:33: Und sie konnten ihn in seinem Wort vor dem Volk nicht fangen.
00:01:37: Und Sie verwundern sich über seine Antwort und schliegen.
00:01:45: Guten Tag.
00:01:45: mein Name ist Markus Becherben.
00:01:47: ich komme aus der IFG Oberkremer.
00:01:50: Ich bin beruflich Krankenpfleger, ich bin in einer alten Hilfe tätig leite im ambulanten Pflegedienst, bin verheiratet Vater von vier Kindern und aufgrund einer inneren Sehnsucht mich näher mit dem Thema Lehre auseinanderzusetzen, durfte ich von Jürgen Fischer an Seminar besuchen.
00:02:12: Und darf dann heute hier stehen.
00:02:17: Darf das erste Mal eine Predigt halten?
00:02:22: Ich freue mich über konstruktive Kritik im Anschluss die dann hoffentlich diesen Bereich des Dienstes irgendwo verbessern.
00:02:35: Der Text wurde gerade schon gelesen, es ist der Text mit der Frage nach der Steuer und wir werden uns heute mit dem Thema auseinandersetzen oder ihr werdet es verfolgen dürfen.
00:02:47: Es geht um Geldkuchen und Besitz also bleibt um die Uhrzeit unter Wärme gern konzentriert.
00:02:56: Der text handelt von einer Begegnung Jesu die ihn mit der Steuerfrage fangen wollten.
00:03:07: Von der geschichtlichen Reihenfolge ist Jesus wenige Tage zuvor in Jerusalem eingezogen, mit Jubel und Hoseanna rufen.
00:03:17: Er ist auf einem Esel in die Stadt geritten, in Johannes XII, Vers.
00:03:22: XIII steht, nahmen sie die Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien hosiana Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn und der König Israels.
00:03:40: Im Namen des Königs wurde gerufen doch nicht alle freuten sich über sein Auftreten denn je deutlicher Jesus öffentlich auftrat wie beispielsweise durch die Tempelreinigung desto größer wurde auch der Widerstand gegen ihn.
00:03:57: Genau in diese Situation hinein berichtet dieser Predigtext von Menschen, die ihm gezielt eine Falle stellen wollen.
00:04:07: Fährst zwanzig und sie beobachteten ihn und sanden Auflauere aus, die sich stellten als ob sie gerechte wären damit Sie ihnen bei einem Wort fasten so dass sie Ihnen der Obrigkeit und der Macht des Stadthalters überliefern konnten.
00:04:24: Es kommen auf laura die sich stellten, als ob sie gerechtet wären.
00:04:29: Lukas verwendet hier ein bemerkenswertes Wort.
00:04:33: Es lohnt sich kurz genauer hinzusehen weil es uns etwas über diese Absicht verrät.
00:04:39: Auf Altgriechisch wird das Wort ekkathedos verwendete.
00:04:45: Es bedeutet der im Verborgenen liegende.
00:04:50: Also es beschreibt jemand der sich heimlich einschleicht oder auflauert, um jemanden eine Falle zu stellen.
00:04:59: Wer waren nun diese Menschen die Jesus auflauwerten?
00:05:03: Matthäus ergänzt an dieser Stelle eine wichtige Information in Matheus Zweiundzwanzig für's Sechzehn ist nämlich von Pharisäern und Herodianern die Rede also jüdischen strengen Gesetzestreuen die großen Wert auf die genaue Befolgung der Tora legten und Königstreuen politischen Anhängern des Herodes, mit dem Ziel zu schaden und eine Falle zu stellen.
00:05:33: Also gemäß dem Sprichwort Der Feind meines Feindes ist mein Freund, die sich stellten als ob sie gerechte werden.
00:05:42: also Die Heuchelei ist damit Kernmotiv.
00:05:46: der Pharisäer und Herodianer Gemeinsamkeiten sind uns gar nicht bekannt ledigte ich, dass beide Jesus als Feind sahen.
00:05:55: Bei den Pharisäern aufgrund der jüdischen Gesetzesübertritte weil Jesus beispielsweise Sabbat geheilt hat und bei den Herodianern wegen des königlichen Einzugs in Jerusalem kurze Zeit zuvor und der Gefahr eines Aufstands.
00:06:16: besonders bekannt war der Aufstand des Judas der Galilea um sechs nach Christus.
00:06:23: Damals ging es auch schon um die römische Steuer.
00:06:27: Viele Juden verbanden Steuerzahlung, nämlich mit der Anerkennung fremder Herrschaft.
00:06:35: Historisch standen die Römer und ihre lokalen Verbündeten damit ständig unter Spannung weil es immer wieder jüdische Widerstandsbewegungen gab.
00:06:47: vor diesem Hintergrund wird dann verständlich, warum die nun folgende Frage so brisant ist.
00:06:55: Vers einundzwanzig und sie fragten ihn und sagten Lehrer wir wissen dass du recht redest und leerst und die Person nicht ansiehst sondern den Weg Gottes in Wahrheit leerst.
00:07:08: Vers zwanzig Ist es uns erlaubt dem Kaiser Steuer zu geben oder nicht?
00:07:17: Auf den ersten Blick klingt das wie eine einfache Sachfrage.
00:07:22: Tatsächlich steckt dahinter jedoch eine sorgfältig vorbereitete Falle.
00:07:28: Es wird eine geschlossene Frage zur Herausforderung gestellt, also gibt es lediglich ein Ja oder Nein als Antwort.
00:07:36: Das ist eine einfach Möglichkeit um eine gezielte Antwort zu erhalten.
00:07:42: Als schnelle Fakten ermittlung beispielsweise Als offene Frage hätte man auch fragen können, wie sollen wir als Volk mit der römischen Steuer umgehen?
00:07:58: Eine gute Frage eines suchenden Pharisäers hätte auch lauten können.
00:08:04: Wie verhält sich Gottes Herrschaft zur staatlichen Ordnung?
00:08:12: Um eine andere Frageform noch zu als Beispiel zu bringen wäre es auch eine Suggestieffrage könnte man auch stellen.
00:08:20: Ein wahrer Prophet würde doch keine Steuer an feinde Gottes gut heißen, oder?
00:08:29: Es wird ein Dilemma präsentiert.
00:08:32: Die Fragesteller suchen keine Wahrheit – sie wollen Jesus in eine Falle locken!
00:08:39: Egal wie ihr antwortet nach ihrer Rechnung kann er nur verlieren.
00:08:44: Genau das macht die Situation so spannend... ...die Gegner glauben, Jesus in einer ausweglose Lage gebracht zu haben Doch nun zeigt sich seine göttliche Weisheit.
00:08:58: Wem wird denn Steuer entrichtet?
00:09:01: In Israel dem König, also dem von Gott eingesetzten König und keinen Ausländern, Feinden oder Besatzern.
00:09:11: Den Römern würde man dies dann zusprechen, dass Herodes von Gott einsetzt wäre!
00:09:18: Als weitere Herausforderung befand sich auf dem römischen Dinar ein Bild des Kaisers Tiberius.
00:09:26: Mit der Inschrift Sohn des göttlichen Augustus, also Ti Cesar Divi Auk Augustus.
00:09:35: Wer das mal sehen möchte?
00:09:38: Ich habe hier einen Dinar mitgebracht!
00:09:43: Ist jetzt ein bisschen sehr klein.
00:09:45: Er ist ungefähr so groß wie eine Daumennagel, aber vielleicht kann man nach der Predigt sich den mal anschauen mit Der Aufschrift bei Anspruch der römische Kaiser also Eine göttliche Würde.
00:10:03: Es gibt aber nur einen Gott.
00:10:06: Bei der Antwort ja auf die Frage Steuern an den kaiser zu geben würde dies Ein Anerkenn der röhmischen autorität geben.
00:10:16: Es würde also keine Probleme mit den Herodianern geben, aber es würden sich diejenigen distanzieren, die schon daran glauben dass er der Messias ist.
00:10:28: Das römische Joch wäre damit legitimiert.
00:10:33: Die Pharisäer können ihn in diesem Fall im Tempel diffamieren Also schlecht machen.
00:10:41: Wenn die Antwort Nein ist also keine Steuern an die Römer zu geben, würde dies der Besatzer als Aufruf zum Aufruhr betrachten und dies notfalls mit Waffengewalt beenden.
00:10:55: Es wäre ein Verrat an Pontius Pilatus dem Stadthalter in Jerusalem gewesen Und wie ich vorhin schon mitteilte gab es schon mal einen Aufstand wegen der Steuer.
00:11:08: Die Pharisäer hätten damit dann auch das Problem mit Jesus beseitigt.
00:11:18: Aber er nahm ihre Acklist wahr und sprach zu ihnen.
00:11:50: Wessen Bild und Aufschrift hat er?
00:11:53: Sie aber antworteten und sprachen des Kaisers.
00:11:59: Er lässt sich einen den Naht zeigen, also die damalige römische Währung.
00:12:04: Wer die Römische Wehrung benutzt bewegt sich bereits innerhalb des römischen Herrschaftssystems und trägt diese Währungen mit sich.
00:12:13: Offenbar hatte Jesus keine römisch währung dabei Ausgehen.
00:12:18: von dieser Münze Formuliert Jesus nun eine Antwort, die bis heute zu einer seiner bekanntesten Worten gehört.
00:12:29: Vers XXV.
00:12:31: Er aber sprach zu ihm, gebt daher dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gottes isst?
00:12:41: Er antwortet auf die grundlegend gestellte Frage – Die Gottesanspruch und staatliche Autorität in rechtes Verhältnis setzt.
00:12:51: Er unterscheidet zwischen unserem materiellen Lebensbereich.
00:13:18: Die Fallensteller erkennen ihre Niederlage an und verstummen angesichts der Weisheit Jesu.
00:13:26: Damit endet die Begegnung, doch was bedeutet das für die eigentliche Botschaft des Textes?
00:13:33: Erst die versuchte Täuschung – dann das Durchschauen, dann das Offenliegen und zum Schluss das Verstummen der Fallenställer.
00:13:45: Diese Spannung löst sich nicht durch Offenlegen der falschen Prämisse.
00:13:49: Jesus zeigt, dass die Frage falsch gestellt ist.
00:13:55: Weil sie Gottes Anspruch ausklammert.
00:14:00: Also Jesus durchschaut die Heuchelei der Auflauera antwortet so das Gottesanspruch und staatliche Ordnung klar unterschieden aber beide anerkannt werden.
00:14:15: Damit stellt sich die Frage wie wir als Christen heute mit diesem Spannungsfeld umgehen?
00:14:21: Wie schon erwähnt damals wurde die Steuer als eine Attribut an den Besatzern gezahlt.
00:14:29: Beziehen wir das mal auf das heutige Leben!
00:14:33: Was ist des Kaisers in unserem heutigen Leben?
00:14:37: Und wir können das ja einmal gemeinsam sammeln, also ihr könnt es mal zurufen wenn ich das Wort verstanden habe wie der Hohl ist für alle.
00:14:47: Was... Ja?
00:14:50: Steuer!
00:14:51: Ah top!
00:14:54: Da hat sich gar nichts verändert.
00:14:59: Meldepflichten schön, ja.
00:15:04: Andere gesetzliche Verpflichtungen wie eine Abgabe vielleicht noch oder so?
00:15:11: Ja also letztendlich auch das Gesetze einhalten, dass Regeln befolgen unsere Pflichten erfüllen Das klingt irgendwie selbstverständlich aber im Alltag geraten wir immer wieder in Situationen in denen unser Gewissen herausgefordert ist.
00:15:30: heutzutage zahlen wir Steuern an unsere gewählte Regierung unterhalten damit auch unsere Behörden.
00:15:37: Diese sorgen sich wiederum um unsere Infrastruktur, um die Sicherheit, um Die Ordnung, um unser Bildungssystem.
00:15:47: und was mich beruflich ganz häufig tangiert ist ja das Sozialsystem.
00:15:52: Und doch haben wir in unserer Gesellschaft auch heute Gewissenskonflikte.
00:16:00: Wir als Familie Becher haben vor circa fünf Jahren ein altes Bauernhaus in Schwante gekauft.
00:16:09: Ein merkisches Mittelflurhaus, wer das nicht kennt?
00:16:14: Das hat einen Satteldach was sehr weit nach unten gezogen ist vorn und hinten eine Tür und weil es ein Mittelflurghaus ist quasi in der Mitte ein Flur und von dort gehen die Zimmer ab.
00:16:28: Das Alter des Hauses ist unbekannt aber es gab Dachziegel die von achtzehnhundertsiebzig waren und daher schließen wir daraus, dass das Haus wahrscheinlich schon älter ist.
00:16:41: Und... Wir erinnern uns halt an so manche Gespräche dann auf der Baustelle so zwischen Bauschutt-und Werkzeugen.
00:16:51: Da kam dann doch die Frage Sie brauchen doch keine Rechnung oder?
00:16:57: Und in dem Moment merkt man jetzt geht es gar nicht um Geld Jetzt geht es um Gewissen.
00:17:05: Doch sagen wir, wir wollen eine Rechnung haben.
00:17:09: Gerne schicken die Daten für den Rechnungskopf gern per E-Mail so dass man denen dann nur kopieren braucht.
00:17:16: Weiter wollen wir die Personalkosten auf dieser Rechnungen ausgewiesen haben wieder aus Gründen für unser Liebesfinanzamt.
00:17:25: Das hat aber dazu geführt das Handwerker den Bauabschnitt gar nicht durchgeführt haben.
00:17:35: Wenn Rechnungen über achttausend Euro kamen und wir lasen, dass die Umsatzsteuer dann dazu geführt hat das die Rechnung bei zehn tausend euro landete war das nicht leicht.
00:17:49: Und da gab es auch noch die Handwerker die einem einredeten, dass niemand etwas davon hat.
00:17:57: nur der Staat bekommt mehr Geld und gibt es für ich sag mal die populistischen Themen die gerade der Handwerke bewegt.
00:18:05: Die wurden dann genannt, dafür gibt das aus.
00:18:10: Und wir als Ehepaar mit mehreren Kindern und nur einem Gehalt haben verstanden dass wir unserem Staat verpflichtet sind.
00:18:23: Gott hat uns hierhergestellt.
00:18:25: Wir zahlen unsere Steuern weil das zum Bereich des Kaisers gehört.
00:18:30: Egal ob es uns gefällt oder nicht!
00:18:33: Wir wollen unser Gewissen durch Steuerinterziehung belasten.
00:18:37: Wir wollen nach Gottes Vorgaben leben und nicht nur ein ruhiges Gewissen haben.
00:18:45: Dabei haben wir immer wieder erlebt, dass Gott uns versorgt hat und wir keinen Mangel leiden
00:18:51: mussten.".
00:18:53: Das ist natürlich nur ein kleines Beispiel aber genau solche Situationen zeigen das Jesu Worte bis heute aktuell sind!
00:19:11: Bei politischen Entscheidungen zum Erhalt von ungeborenen Leben ist es bei mir so oder bei politischen Entscheidung zum Umgang mit Geflüchteten.
00:19:23: Wobei es heute gar nicht um Grenzen des Gehorsams geht, sondern es sollten einfach nur Beispiele genannt werden, um alltägliche Herausforderung.
00:19:33: Vers.
00:19:33: twenty-fünf er aber sprach zu ihnen gebt daher dem Kaiser was das Kaisers isst.
00:19:42: Jesus erkennt die weltliche Regierung an.
00:19:46: An dieser Stelle könnte man leicht den Eindruck gewinnen, Jesus trenne zwei völlig voneinander unabhängige Bereiche – Kaiser Gott Religion Welt Glaube Wirtschaft Kirche Staat.
00:20:04: Ist das wirklich getrennt von einander?
00:20:06: Gibt es in unserem Leben als Christen Geistliche und Ungeistliche Lebensbereiche?
00:20:16: Nein.
00:20:17: Vielmehr ist es so, dass Gott der Herr über alle Lebensbereichen ist.
00:20:23: In jedem Lebensbereich will ich so leben wie es ihm gefällt.
00:20:28: Jesus teilt Nachfolge nicht auf für bestimmte Lebensbereche sondern er will Zentrum in allem sein.
00:20:37: Herr über allem!
00:20:44: Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen, und sprach mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.
00:20:56: Deshalb geht es Jesus nicht darum Gott aus bestimmten Lebensbereichen herauszuhalten.
00:21:02: Vielmehr ordnet er alles unter Gottes letztgültliche Herrschaft ein.
00:21:11: Kein absolutes Herrschen wie es die Römer beanspruchen!
00:21:15: Jesus hat die Macht, aber er herrscht nicht über uns wie ein Besatzer.
00:21:22: Auch die Regierenden heutzutage stehen unter Gottes Gesetz.
00:21:26: Das ist unserer Regierung sogar bekannt wird jedoch nicht immer beachtet.
00:21:32: in der Präambel unseres Grundgesetzes steht im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen Als Einleitung es eine präambl zu verstehen oder als Als grundlegende Absicht.
00:21:50: Weniger als verbindliche Selbstverpflichtung, Vers XXV.
00:21:57: Gebt daher dem Kaiser was des Kaisers ist?
00:22:01: Jetzt kommt gebt Gott was Gottes isst.
00:22:06: und nun stellt sich die entscheidende Frage Was ist eigentlich Gottes bei der Münze?
00:22:14: Ist die Antwort einfach sie trägt das Bild des kaisers.
00:22:19: An dieser Stelle lohnt sich ein genauer Blick auf Jesu Worte.
00:22:24: Jesus sagt hier nicht einfach, gebt dem Kaiser was des Kaisers ist?
00:22:29: Im griechischen Text steht apodidomi.
00:22:35: das Wort bedeutet zurückgeben erstatten oder dem Eigentümer zurückbringen.
00:22:45: Man benutzt es, wenn eine Schuld beglichen wird oder wenn jemand zurückbekommt was ihm ohnehin gehört.
00:22:53: Jesus sagt also Wenn ihr die Münze des Kaisers in der Tasche habt dann gehört sie ihn bereits!
00:23:00: Wenn ihr Steuern zahlt.
00:23:02: gebt ihr ihm nur zurück was er geprägt hat.
00:23:07: doch Dann kommt der eigentliche Höhepunkt Gebt Gott zurück was Gottes ist und plötzlich Geht es nicht mehr um Geld?
00:23:18: Denn wenn die Münze wegen des Bildes dem Kaiser gehört, was folgt daraus für uns.
00:23:28: Was trägt denn das Bild Gottes?
00:23:32: Nicht unser Geld, nicht unsere Zeit oder Besitz – wir selbst!
00:23:38: Darum geht es Jesus letztlich nicht zuerst um Geld.
00:23:43: Er spricht über den Menschen, über die Frage wen unser Leben gehört.
00:23:51: Vielleicht hast du ein Gehalt, vielleicht eine Rente, vielleicht nur wenig Einkommen?
00:23:58: Wann gibst du deinem Herrn was sein ist?
00:24:03: Manchmal helfen Bilder aus dem Alltag um eine solche Frage greifbar zu machen.
00:24:11: Am Monatsanfang wenn dein Gehalt gerade aufs Konto gebucht wurde oder am Monatsende, wenn du feststellst das es ganz schon knapp in diesen Wochen aussieht aufgrund von deinen wichtigen Themen.
00:24:27: Kommst Du an den Gottesdienst und sagst dir ich gebe in die Kollekte was gerade meinem Portemonnaie ist obwohl wir in einem weitestgehend digitalen Zahlungswesen befinden.
00:24:43: Wenn wir Gottesbild tragen dann betrifft Gottesadenspruch Nicht nur unser Geldbeutel, er betrifft unsere Gedanken Beziehungen Ehe Entscheidungen Zukunftspläne.
00:25:00: Es gibt keinen Bereich unseres Lebens auf den Gott kein Anspruch hätte Denn wir gehören ihm.
00:25:10: Mir wurde es mal an einem schönen belegten Tortenboden erklärt Ich liebe Erdbeerkuchen am liebsten Tortenboden, vielleicht mit Vanillepudding noch unter den Erdbeeren großrund und mit Tortenguss bedeckt.
00:25:29: Vielleicht noch Sahnehäubchen im Kreis außen als Dekoration.
00:25:33: Ich denke ihr habt das bildlich vor Augen.
00:25:35: Wenn Jesus heute beim Kaffee trinken dein Gast wäre Würdest du Das erste Stück von diesem Kuchen ihm anbieten?
00:25:48: Würdest Du Deiner Familie und dir selbst zuerst geben.
00:25:53: Und das letzte halb umgefallene Stück mit Krümeln ihm anbieten?
00:26:02: Vielleicht fragen wir uns dann, naja war denn das Stück eigentlich groß genug?
00:26:08: oder war es das schönste Stück?
00:26:11: War genug Sahne drauf?
00:26:14: Aber das könnte genau die falsche Frage sein Denn Jesus sagt nicht gib mir ein Stück vom Kuchen!
00:26:25: Gott, was Gottes ist.
00:26:28: Und da wird auf einmal klar Jesus ist nicht der Gast am Cafetisch.
00:26:34: Gott ist übrigens der Eigentümer also nicht des Kuchens oder des Tortenbodens mit Erdbeeren sondern ihm gehört die ganze Bäckerei.
00:26:47: Dabei geht es nicht um Geld.
00:26:51: das Prinzip können wir auch in anderen Gaben sehen, die uns anvertraut sind.
00:26:56: Jesus fordert uns nicht zuerst zu einer höheren Spende auf.
00:27:01: Er ruft uns dazu auf, ihm den Platz zu geben der ihm zusteht Denn wir tragen nicht das Bild des Kaisers Wir tragen das Bild Gottes.
00:27:16: Wenn du wenig Geld verdienst Mit einer kleinen Rente auskommen musst wenn Du Schüler bist Dann hast du vielleicht andere Güter Vielleicht hast du Spezialwissen Vielleicht hast du fachliche Expertise, eine Lebensweisheit die das Reich Gottes braucht.
00:27:40: Übrigens danke Technik!
00:27:46: Von der deine Gemeinde einfach profitieren kann denn vielleicht hast Du ja auch ein anderes wertvolles Gut und es ist Zeit.
00:27:57: Bietest Du proaktiv Dein Diakon den Wunsch an dass Du der Gemeinde dienen möchtest?
00:28:07: Oder wartest du vielleicht auf den letzten Aufruf zu einem gemeinsamen Gemeindereinsatz bis in deinem Kalender dann doch ein anderer Termin steht, um nicht daran teilnehmen zu müssen?
00:28:23: Jetzt könnte man denken, da muss ich Gott wohl beweisen dass ich ihm gehöre.
00:28:27: Also ich muss mehr spenden, mehr dienen und mehr leisten.
00:28:30: aber ja genau das ist ja nicht das was Jesus sagt.
00:28:36: Gott liebt uns nicht, weil wir ihm das erste Stück geben.
00:28:40: Gott liebte uns nicht ,weil wir besonders großzügig sind oder aufgrund unserer Leistung.
00:28:44: Wir gehören ihn bereits.
00:28:47: er hat uns geschaffen!
00:28:48: Wir tragen sein Bild.
00:28:53: also wenn wir auf färs vierundzwanzig zurückkommen und Er sich den Naht zeigen lässt.
00:29:03: an diesem Punkt öffnet Jesus die Tür zu einer viel tieferen Frage, weil wenn die Münze dem Kaiser gehört, weil er den Kaiser abgebildet hat.
00:29:25: Was folgt daraus für uns Menschen?
00:29:29: Also welche Frage stellt Jesus ohne sie auszusprechen?
00:29:39: Wessen Bild trägst
00:29:41: du?".
00:29:45: Es geht also nicht um Geld, nicht um Steuern.
00:29:47: Nicht um Rom!
00:29:48: Es geht um dich denn du trägst das Bild Gottes.
00:29:51: Darum gehört Gott nicht einfach ein Teil deines Lebens oder deines Sonntags oder der Kollekte oder des Dienstes.
00:30:01: Du selbst gehörst Gott.
00:30:03: in erster Mose eins fürs siebenundzwanzig steht Und Gott schuf den Menschen als Sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn.
00:30:12: Als Mann und Frau schuf Er sie.
00:30:15: Also sind wir also Bild von Gott geschaffen?
00:30:20: Wir tragen das Bild Gottes!
00:30:22: Und auf den ersten Blick ging es um Steuern und Geld in diesem Text.
00:30:26: doch Jesus führt uns zu dieser viel tieferen Frage.
00:30:33: Er spricht über die Frage, wem unser Leben gehört.
00:30:39: Lassen wir Gott in unser Leben hinein regieren.
00:30:43: Wir leben in dieser Welt und ich entscheide mich jeden Tag, wie ich mich vor meinen Kollegen oder gerade in meinem Alltag, auch jeden Tag von meinen Kindern verhalte.
00:30:57: Ist mein Handeln von Gott geprägt?
00:31:02: Oder leben wir so ein Teil der Wirtschaft, der Gesellschaft und des Staates sind?
00:31:10: Wir brauchen uns nicht abhängig machen!
00:31:14: von den irdischen Zielen, die an uns gerichtet werden.
00:31:17: Wir dürfen uns von Gott leiten lassen auf ihn hören und zum Ziel haben.
00:31:23: Sein Reich hat Priorität.
00:31:27: Jesus spricht nicht über Steuern Er spricht über Eigentumsverhältnisse.
00:31:36: Du gehörst Gott.
00:31:40: wir sind auf Wachstum ausgerichtet in unserem Wirtschaftssystem.
00:31:44: das kann ein gefährlicher Götze sein.
00:31:48: Das heißt gerne dieses höher, schneller weiter mehr.
00:31:55: Unserer Gesellschaft fielen ab und zu Persönlichkeiten mit klaren Standpunkten Denn wir scheuen uns davor vor den Nachteilen Wenn wir die Standpunkte vertreten.
00:32:07: Ehrlichkeit In dem Beispiel ein Handwerker der ehrliche Kostenvoranschläge macht Und Rechnungen schreibt.
00:32:17: Liebevolle Fragen zum Beispiel wie es einem geht, weil man feststellt dass die Kollegin zuletzt krank war.
00:32:28: In meinem Leben ist es häufig räume ich mein Kind genug Zeit ein und habe die Geduld auf zu essen also das mein Kind aufessen kann?
00:32:40: Weil mein Kind einfach so einen erheblichen Redebedarf hat und kaum zum Kauen kommt.
00:32:50: Wer ist noch wach?
00:32:52: wir kommen zum Landeanflug.
00:32:56: Jesus hat die Heuchelei seiner Gegner entlarvt.
00:32:59: Er hat gezeigt, dass staatliche Autorität ihren Platz hat.
00:33:03: doch letztlich gehört unser Leben nicht im Staat, nicht dem Arbeitgeber oder uns selbst denn wir gehören Gott!
00:33:13: Wenn ich mir den heutigen Text so auf mich wirken lasse dann stellt sich vor allem die Frage lassen wir Gott?
00:33:22: Oder lass ich Gott in mein Leben hinein regieren?
00:33:26: Dieser Text endet nicht mit einer politischen Aussage, er endet mit einer persönlichen Herausforderung an jeden von uns.
00:33:34: Am Ende geht es nicht darum wo du wie viele Steuern zahlst oder wie viele Stunden Ehrenamt angemessen sind.
00:33:44: Es geht um etwas viel tieferes nämlich um unsere Herzenshaltung Dein Verhalten deine Verantwortung in dieser und für diese Welt.
00:33:57: Er hat gezeigt, dass wahre Gerechtigkeit in der richtigen Anerkennung sowohl göttlicher als auch staatlicher Autorität besteht.
00:34:08: Gottes Reich hat immer Priorität.
00:34:13: Machst du dir so viele Gedanken darüber hier noch effektiver für Wachstum zu sorgen wie du es mit anderen Bereichen deines Lebens machst?
00:34:25: Beides hat seinen Raum aber Allem sollte unser Leben Gottes Herz widerspiegeln.
00:34:35: Wie gehst du mit deinen Kollegen um?
00:34:37: Mit deinen Kindern, mit deinen Finanzen und deiner Zeit?
00:34:42: An unserem Lebensstil wird man uns erkennen und wir widerstehen dann auch den Auflauerern in unserem Leben.
00:34:52: Gebt daher Gott was Gottes ist oder wörtlich übersetzt gebt daher gott zurück was Gottes isst.
00:35:02: Lässt Du.
00:35:14: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:35:16: Alle Informationen zu unserer Gemeinde finden Sie im Internet auf www.weil-got-dich-liebt.de.
00:35:27: Wir wünschen Ihnen Gottes reichen Segen!
00:35:32: Bis zum nächsten Mal.
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